Dr. Frank K. Peter Rechtsanwalt - Persönliche Betreuung und Fachkompetenz für Ihre rechtlichen Belange

Darf die Polizei gegen den Willen des Besitzes ein Handy mit dessen Fingerabdruck entsperren?

Fachbeitrag im Strafrecht

Darf die Polizei gegen den Willen des Besitzes ein Handy mit dessen Fingerabdruck entsperren?

Ca. 60 Millionen Handys in der BRD. 81 % der Bevölkerung sind Smartphone-Nutzer.

Darf die Polizei zwangsweise das Handy eines Beschuldigten mit dem Fingerabdruck oder Gesicht entsperren?

Eine ausdrückliche Vorschrift dafür gibt es in der Strafprozessordnung nicht.
Der Beschuldigte muss aber bestimmte Beweiserhebungsmaßnahmen passiv dulden (z.B. Blutprobenentnahme).

Das Landgericht Ravensburg (Az.: 2 Qs 9/23 jug.) hat am 14.02.2023 entschieden,
dass die Polizei im Rahmen einer erkennungsdienstlichen Maßnahme den Fingerabdruck eines Verdächtigen abnehmen darf und damit das Mobiltelefon entsperren darf.

Dies sei auch gegen den Willen und erforderlichenfalls im Wege der zwangsweisen Durchsetzung möglich.

Rechtliche Grundlage hierfür sei § 81 b Absatz 1 der Strafprozessordnung (StPO).

Der Beschuldigte kann aber nicht zur aktiven Mitwirkung (Herausgabe der PIN) gezwungen werden.

Daher mein Tipp: Sperren Sie das Handy ausschließlich mit PIN.

Benötigen Sie auch in einem Strafverfahren rechtliche Beratung oder Vertretung durch einen erfahrenen und kompetenten Strafverteidiger?

Nehmen Sie Kontakt auf!

Wir leiten Ihre Verteidung ein und kümmern uns persönlich um Ihr Anliegen.

Rechtsgebiet

Strafrecht-Mobile

Gerne für Sie erreichbar

Kontakt

Ihr Rechtsanwalt Dr. Frank K. Peter.

Adresse

Wilhelm-Leuschner-Str. 2
67547 Worms

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Donnerstag:
08:00 Uhr – 12:00 Uhr
14:00 Uhr – 17:00 Uhr
Mittwoch, Freitag:
08:00 Uhr – 12:00 Uhr

Kontakt

Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.

Mehr Informationen

© 2023 OMmatic